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Boeings Möglichkeiten zur Weiterentwicklung der 747 Familie als Antwort auf die Produktpolitik von Airbus Industrie

Verfasser: André Sommer
Abgabedatum: 13.10.2000
Erster Prüfer: Prof. Dr. Scholz
Zweiter Prüfer: Prof. Dr. Zingel
Industrieller Betreuer: Dipl.-Ing. Ole Böttger
DaimlerChrysler Aerospace Airbus GmbH

Diplomarbeit nach 21 der Prüfungsordnung.

Kurzreferat

Mit Einführung der A3XX verliert Boeing die Monopolstellung im oberen Langstreckenbereich, die bisher die B747 einnahm. Am Ende dieses Segmentes geht die Monopolstellung des bisherigen Marktführers dann an eine gestreckte A3XX über. Die vorliegende Studie macht deutlich, dass Boeing diesem Problem (bei gleichen Randbedingungen einschl. Komfortstandards) auch mit Weiterentwicklungen der B747 nur begrenzt begegnen kann. So zeigt das Spektrum der betrachteten und neu erarbeiteten Varianten, dass Boeing mit diesen zwar an die Konkurrenz heranreichen kann, das größere Potential und die besseren Weiterentwicklungsmöglichkeiten aber bei der A3XX liegen. Die Wirtschaftlichkeit der A3XX hinsichtlich Kraftstoffverbrauch ist zwar nur geringfügig besser, führt aber in den Betriebskosten, zusammen mit den höheren Wartungskosten der B747 Varianten, zu erheblichen Vorteilen für das Airbus Produkt und kann nur durch erhebliche Reduzierung der Verkaufspreise kompensiert werden. Will Boeing in diesem Bereich konkurrenzfähig bleiben, müssen die zur Zeit ruhenden Arbeiten an neuen Flugzeugen (NLA, VLCT) wieder aufgenommen werden.