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Konzeptstudie über die Kompatibilität von Regionalflugzeugen für die Bodenabfertigung

Autor: Hartwig Ottermann

Bachelor Arbeit

Kurzreferat

In dieser Arbeit werden Anforderungen für eine schnelle und kostengünstige Flugzeugabfertigung von Regionalflugzeugen mit Turbopropantrieb definiert. Die Flugzeuge sollen beispielsweise über zwei Passagiertüren verfügen, um ein schnelles Ein- und Aussteigen der Fluggäste zu ermöglichen. Die Flugzeugabfertigung soll möglichst autark von Abfertigungsequipment durchführbar sein, weshalb auch die Schwellenhöhe der Ladeluke eine Be- und Entladung unabhängig von Förderbändern garantieren soll. Ein Teil der Arbeit befasst sich mit dem Vergleich abfertigungsrelevanter Aspekte von Regionalflugzeugen, die sich derzeit im Einsatz oder der Entwicklung befinden. Dabei wird u.a. auf die Maße der Türen und Ladeluken sowie die Außenmaße der Flugzeuge eingegangen. Der Hauptteil der Arbeit beinhaltet eine Konzeptstudie für eine Regionalflugzeugfamilie. Es werden zwei mögliche Familien mit vier bzw. fünf Sitzen pro Reihe ausgearbeitet. Anhand von möglichen Flugmissionen wird das Frachtraumvolumen bestimmt. Für das Handgepäckvolumen sind Direktflüge, für das Frachtraumvolumen Zubringerflüge dimensionierend. Ein wesentlicher Abschnitt dieser Arbeit befasst sich mit den Vor- und Nachteilen verschiedener Frachtraumvarianten. Für die hier konzipierten Regionalflugzeugfamilien werden begehbare und getrennte Frachträume im Unterdeck gewählt. Abschließend wird die Zugänglichkeit der Ladeluken untersucht. Hierbei wird deutlich, dass der Rumpf bei fünf Sitzen pro Reihe zu kurz für eine optimale Positionierung der Ladeluken ist.